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Kommentare deaktiviert für Open-Air Konzert mit Picknick

Für das Wochenende hatten wir uns wieder mal was schönes vorgenommen: Im Georgengarten vor dem Wilhelm-Busch-Museum in Hannover stand das diesjährige Open-Air Konzert der Chopin-Gesellschaft Hannover an. Wir waren letztes Jahr schon da und haben bei strahlendem Sonnenschein auf der Wiese gesessen, gepicknickt und der Musik gelauscht. Das weckte natürlich Erwartungen für dieses Jahr.

Diesmal waren wir mit zwei weiteren Pärchen verabredet. Die Erfahrung lehrt, dass am Ende die meisten doch wieder abspringen bei solchen Verabredungen, dass ein Pärchen ein paar Stunden vorher wieder absagte, war also keine Überraschung. Da war es schon überraschender, dass das andere Pärchen, mit etwas Verspätung, tatsächlich auftauchte.

Chopin-Picknick - der frühe Vogel fängt den WurmBeginn war um 15 Uhr, wir waren schon um kurz nach halb zwei da, um uns gute Plätze zu sichern. Und der Erfolg hat uns Recht gegeben: die Sonne schien, die Musiker haben sich bereits eingespielt und wir konnten uns einen prima Picknick-Platz vorne an der Bühne sichern. Gut gelaunt haben wir also mit einem Glas Prosecco und ersten Nascherein auf die Nachzügler und den Beginn des Konzertes gewartet.

Bühne und Gäste beim Open-Air KonzertZügig füllte sich die Wiese und wir erwarben auch ein Programm: Das Junge Sinfonie Orchester Hannover unter der Leitung von Tobias Rokahr spielte mit Unterstützung von zwei Solistinnen: Solenne Paidassi, Violine und Hisako Kawamura, Piano. Los ging es mit Antonin Dvorak: Slawischer Tanz C-Dur und Slawischer Tanz As-Dur, danach Pablo de Sarasate: Zigeunerweisen (mit Solovioline) und Bedrich Smetana: Die Moldau. Anschließend folgten 20 Minuten Pause, nach denen es weiter ging mit Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr.3 c-Moll op. 20.

Klavierkonzert beim Open-Air der Chopin-GesellschaftUm 15 Uhr sollte es losgehen und pünktlich um diese Zeit setzte auch der Regen ein. Leider nicht nur ein paar Tröpfchen, sondern es regnete schon ordentlich. Wir haben uns deshalb kurzfristig im Wilhelm-Busch-Museum untergestellt, auch der Beginn des Konzerts verzögerte sich ein wenig. Nach dem Schauer haben wir unser Plätzchen auf der Wiese zurück erobert, leider war die Wiese jetzt nass und so wurde es ein wirklich feucht-fröhliches Konzert. Die Musik war trotzdem fantastisch, das Picknick immer noch lecker und wir haben uns die Stimmung nicht verderben lassen.

Chopin-Picknick im Georgengarten, Dirigent, Orchester und PublikumNoch mehrfach wurden wir von kleineren Schauern überrascht, aber dank der Mithilfe unserer Mitbesucher waren wir dann besser ausgestattet. Auch die weiteren Gäste liessen sich die Stimmung durch den Regen nicht verderben und wir erlebten ein engagiertes Konzert von motivierten, jungen Musikern vor einem bunt gemischten und sehr begeisterten Publikum. Ich fand ja die Publikumsmischung besonders interessant: Familien mit Kindern, Senioren mit Campingstühlen für die Bequemlichkeit, Hundebesitzer, alles mischte sich bunt auf der Wiese.

Nach dem Konzert haben wir noch einen Kaffee im Museumscafé genossen und den Tag dann zu Hause beim obligatorischen Tatort ausklingen lassen. Das Konzert war auf jeden Fall wieder sehenswert und ich freue mich schon auf das Konzert im nächsten Jahr – hoffentlich wieder ohne Regen!

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Na bitte, es ist Montag und ich habe ein Bild und ein Ergebnis. Hier geht es also los, das zeigte die Waage heute morgen an:

Gewicht am 29. August 201167,1 kg. Das sind 600 ganze Gramm weniger, als vor einer guten Woche und 200 Gramm weniger als vor einer knappen Woche. Ist das jetzt ein Erfolg? Na, sagen wir es mal so: vor dem Montag kommt ja immer das Wochenende. Das ist aus mehreren Gründen diätfeindlich. Vor allem deshalb, weil ich es meistens mit meinem Liebsten verbringe, der eine Diät nicht nur für völlig überflüssig hält, sondern auch ausgesprochen gut und sehr gerne kocht. Samstag gab es also Frühstück, mittags Reste eines relativ schlanken Mittagessens vom Vortag (Bio-Hühnerbrustfilet mit gedünstetem Gemüse und Nudeln in einer Tomaten-Joghurt-Sauce). Abends bin ich dann nach Hannover gefahren und da gab es dann leckeren Zwiebelkuchen und Federweißer. Super lecker, aber natürlich nicht gerade schlankmachend. Sonntag haben wir dann ausgiebig gefrühstückt und nachmittags gab es dann Picknick beim Opern-Air-Konzert der Chopin-Gesellschaft-Hannover (Bericht folgt!) mit Zwiebelkuchen, Crackern mit Schmand und Kaviar, Kartoffelsalat, Radieschen, Weintrauben und Prosecco. Als Abendessen dann immer noch Zwiebelkuchen. Dafür finde ich immer noch 600 Gramm weniger nicht schlecht. Insgesamt ist es trotzdem ein eher enttäuschendes Ergebnis. Neben dem kalorienreichen Wochenende liegt das mit Sicherheit auch daran, dass ich immer noch Probleme mit den Portionen habe. Wenn es mir schmeckt, esse ich auch mal mehr, als notwendig. Also nicht nur bis satt, sondern auch mal bis pappsatt, weil es eben schmeckt. Daran muss ich arbeiten. Auf der positiv-Seite steht aber immerhin: seit dem Ausrutscher am ersten Tag gab es keine Schokolade mehr! Naja, bringt ja offensichtlich nicht so viel, ich hatte ja schon angekündigt, dass die Schokolade offenbar wenig Auswirkungen auf mein Gewicht hat.

Also, was bleibt noch zu tun? Mehr Sport wäre nach wie vor gut. Das ist wohl wirklich der Punkt, mit dem ich Gewicht reduzieren könnte, mehr Bewegung. Das werde ich diese Woche also versuchen, Zeit für Sport frei zu schaufeln.


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Ja, die Zeit, das ist ein fieses Thema. Ich würde hier ja vieeeeeeeeel lieber vieeeeeeel mehr schreiben. Mehr Artikel und längere Artikel und so. Aber das fiese Problem ist: mir rennt die Zeit davon. Meine Vollzeit-Selbständigkeit läuft gerade mal wieder ausgesprochen gut, ich habe mehr Anfragen als Termine (und das ist gut, sogar sehr gut!), nebenher texte ich ja noch für eine der Online-Textagenturen, und auch die schicken mir jeden Tag texte, die ich verfassen soll. Und dann ist da noch so ein bisschen Haushalt, der Hund, die Katze und schlafen wollte ich ja auch noch ein bisschen….. Fies. Also zumindest nicht einfach, alles irgendwie unter einen Hut zu kriegen. Die interne Arbeitsanweisung von mir an mich lautete ja: jeden Tag MINDESTENS ein Artikel für den/die/das Blog. Und nun? An manchen Tagen ist gar nicht daran zu denken. Da bin ich froh, wenn ich gegen Mitternacht in mein Bett falle (Wecker klingt dann wieder kurz nach sechs) und in der Zwischenzeit alles erledigt habe, was sich gar nicht verschieben ließ. Und dann kommt das Wochenende, und ich hätte etwas mehr Zeit, obwohl der Tag heute ja schon wieder katastrophal angefangen hat und dann noch putzen und waschen (im bzw. für das Geschäft) und der Hund und überhaupt…. und nun sitze ich hier und denke, ich schreibe einfach schonmal ein paar Artikel vor – aber jetzt ist der Kopf einfach leer. Ganz große Klasse.

Na gut, aber ich kann Euch ja mal erzählen, was ich alles in der Planung habe:

– zweigleisig bloggen, und warum mir einmal trotzdem nicht ausreicht

– der Beruf, die Zukunft und wie es weiter geht (vielleicht)

– wie das so ist, wenn aus einem braven Hund mit einem Problem kurzfristig zwei Hunde mit einem Sack voller Probleme werden

– Sparprogramm beschlossen – warum und wie es losgeht

– was tun, wenn es nicht so läuft, wie es laufen sollte

Na, was für Euch dabei? Ich hoffe doch und denke, wir lesen uns wieder, macht Euch bis dahin ein schönes Wochenende – auch wenn das Wetter mal wieder nicht so mitspielt.

1. Zwischenstand

Aug
2011
24

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Das Bild gibt es diese Woche also erst am Mittwoch, dafür ist es aber vom Dienstag und versprochen war Montag. Das fängt ja gut an! Ich versuche mal mich rauszureden: dafür gab es das erste Bild ja am Samstag, da wäre Montag doch langweilig gewesen, oder?

Erstmal also das Bild: Das zeigte die Waage am 23. August 2011 an
Wie Ihr seht hat sich nicht so sehr viel getan, was für den kurzen Zeitraum nicht überraschend ist, und ich hatte ja einen harten Start mit der Tafel Schokolade am Samstag 😉 Die paar Gramm Unterschied würde ich jedenfalls als natürliche Schwankung verbuchen und nicht als Diäterfolg.

Die letzten Tage haben mir zwei Erkenntnisse beschert. Zum einen: selbständig sein im Hauptjog, selbständig im Nebenjob und dann noch versuchen einen Blog aufzubauen und regelmässig mit Inhalten zu füttern ist ganz schön stressig. Und da der Blog kein Geld bringt und kaum Besucher hat, ist er es, der zuerst auf der Strecke bleibt. Was natürlich blöd ist, denn dadurch werden es auch kaum mehr Besucher. Habe ich doch gelesen (bei Peer) dass Massen von Artikeln notwendig sind, um Traffic zu generieren. Aber wo sollen die Massen herkommen, wenn ich immer mit anderen Sachen beschäftigt bin?

Die zweite Erkenntnis hat dann im Gegensatz zur ersten wieder mehr mit der Diät zu tun: Ich habe Schwierigkeiten damit, für mich alleine zu kochen. Die Menge ist dabei das Problem. Ich koche zu viel, es schmeckt gut und dann esse ich so lange, bis ich nicht nur gesättigt, sondern pappsatt bin. Weil ich ziemlich spät abends erst nach Hause komme, ist das noch dazu erst um oder sogar nach 20 Uhr. Das ist alles andere als ideal. Aufheben für den nächsten Tag ist in vielen Fällen auch keine Option, Kartoffeln beispielsweise schmecken aufgewärmt einfach nicht. Bratkartoffeln gehen natürlich und schmecken auch, aber das Braten in Fett macht sie nicht gerade zu einem Diätessen. Ich muss also dringend daran arbeiten, kleinere Portionen zu kochen und nur so lange zu essen, bis sich ein Sättigungsgefühl einstellt, nicht, bis ich kurz vor dem Platzen bin 😉 Daran werde ich jetzt für den Rest der Woche arbeiten und dann bin ich gespannt, was die Waage am Montag sagt. Schokolade habe ich übrigens nicht mehr im Haus, ich hoffe, es hilft…

Fünf Kilo!

Aug
2011
20

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So, jetzt packe ich es an. Und zur Motivation für mich und vermutlich zu Eurer Belustigung mache ich es auch noch öffentlich: Ich nehme ab. Hoffe ich zumindest.

Mein Gewicht am 20. August 2011

Ich gehöre zu den wenigen Menschen, die noch nie eine Diät gemacht haben. Ich war immer schlank, ohne, dass ich etwas dafür tun musste. Früher sogar sehr schlank. Ich bin 1,76m groß, dabei habe ich jahrelang zwischen 56 und 58kg gewogen. Ohne Diät, Extremsport und Schlankheitswahn, dafür mit Schokolade und Pizza. Aber es kam, wie es kommen musste: ich bin unfassbarer Weise tatsächlich älter geworden, jetzt gehe ich auf die 40 zu und wiege grob über den Daumen 10kg mehr. Das ist nicht dick, aber es ist definitiv 5kg über meinem Wohlfühlgewicht. Und da möchte ich gerne wieder hin, zu dem Gewicht, mit dem ich mich wohl gefühlt habe. Schlank, aber nicht dünn. Blöderweise wollen die Kilos, die ja schließlich von alleine gekommen sind, nicht auch von selbst wieder gehen. Sehr enttäuschend sowas, aber inakzeptabel. Also müssen andere Seiten aufgezogen werden! Wer nicht freiwillig geht, wird hinaus komplementiert!

Also gut, was tun? Ich führe ein einigermaßen aktives Leben, schon mein Hund sorgt dafür, dass ich nicht zum Couch-Potato werden kann. Mehr Sport wäre in jedem Fall trotzdem sinnvoll, eigentlich sind die Hundespaziergänge im Moment mein einziger Sport und mehr Bewegung um mehr zu verbrennen würde sicherlich was bringen. Da gibt es allerdings zwei Hindernisse: Das erste ist meine freie Zeit, davon ist nämlich nur sehr begrenzt vorhanden. Selbst und ständig eben. Das zweite ist mein innerer Schweinehund: der ist noch deutlich größer, stärker und vor allem aggressiver als mein Labrador-Mischling. Es gibt Sportarten, die ich gerne mache: Reiten und Tanzen in erster Linie. Schwimmen geht auch noch. Joggen dagegen geht gar nicht, wäre aber das, was sich am leichtesten in mein Leben integrieren ließe.  Tja, also mal schauen, was das wird.

Das zweite ist natürlich die Ernährung. Ich bin kein Fast Food-Junkie, ganz im Gegenteil. Zeitbedingt koche ich aber gerne schnelle Gerichte: Nudeln mit leckerer, fetter Sauce, beispielsweise. Außerdem bin ich schokoladensüchtig. Eine Tafel Schokolade am Stück ist überhaupt kein Problem für mich, zwei am Tag auch nicht. Beides Punkte, die das Abnehmen nicht einfacher machen dürften. Wobei ich auch schon über Wochen auf Schokolade verzichtet habe, um dann wieder mit einer Tafel am Tag weiter zu machen, ohne dass mein Gewicht sich in der einen oder anderen Richtung irgendwie beeindruckt gezeigt hätte…

Also gut, gesündere Ernährung (vegetarisch oder zumindest fleischarm) und mehr Bewegung sind gefragt. Auf mein Frühstück kann und will ich dabei nicht verzichten. Wochentags gibt es bei mir mein „Spezial-Müsli“ (klingt leider nur gesund, ist es aber nicht): Milch, Haferflocken, Instant-Kakaopulver. Lecker, süss, schnell – dafür gibt es auch nur eine kleine Portion davon. Mittags esse ich ein belegtes Brötchen, hinterher gerne noch etwas Schokolade…. hier habe ich geplant auf Vollkornbrot mit Frischkäse, Quark oder ähnlichem umzusteigen, als süßen Nachtisch dann einen Fruchtjoghurt hinterher. Und Abends statt Nudeln mit Käse-Sahne-Sauce lieber Nudeln mit leichter Sauce und ein Salat.

Ich trinke außerdem gerne und überwiegend Apfelsaft, den werde ich vorerst 1:1 mit Mineralwasser mischen, Wasser pur mag ich nicht. Und der Sport eben, da muss ich auch sehen, dass ich das hinkriege.

Anfang heute: Frühstück siehe oben, Mittags zwei kleine Scheiben Vollkornbrot mit fettreduziertem Frischkäse und Tomaten, Joghurt. Abends Salzkartoffeln und Pfannengemüse mit Frischkäse-Sauce. Klingt gut, oder? Naja, unterschlagen habe ich die Tafel Schokolade, die so unbemerkt mit wegging. Mist. Dafür habe ich das Fahrrad zum örtlichen Fahrradhändler geschoben, damit er es wieder fahrtüchtig macht. Soll Montag Abend fertig sein, hoffen wir das Beste, vor allem für meine Motivation. Außerdem war ich heute mit zwei vierbeinigen Temperamentsbündeln spazieren, aber davon später mehr.

Foto oben ist der heutige Blick auf meine Waage. 67,7kg sind es im Moment, 62 sollen es werden. Ab jetzt gibt es jeden Montag ein solches Foto, das den Fortschritt dokumentieren soll. Ich bin gespannt, was das wird…

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Ich bin ja, wie bereits irgendwann erwähnt, überwiegend im Beauty-Bereich tätig. Selbst und ständig kümmere ich mich zu einem guten Teil um die Füße meiner Kunden. Heute morgen stand also der Termin von Frau K. auf dem Plan. Frau K. ist unruhig und zappelig, ich war also auf fast alles gefasst.

Frau K. nahm Platz und fing schon an zu erzählen, während ich mit der Behandlung begann. Nach kurzer Zeit griff sie sich eine Zeitschrift um zu lesen und kommentierte jeden Artikel ausführlich. Viel ausführlicher, als sie ihn zu lesen schien, denn alle paar Augenblicke legte sie die Zeitschrift mit Schwung auf ihren Oberschenkeln ab, um mit einer ausholenden Bewegung die Seiten umzublättern. In der Gegenbewegung zuckten die Füße zunächst nach oben, um dann eine dem Umblättern gegenläufige Seitenbewegung zu vollführen. Das erste Umblättern erwischte mich unvorbereitet: Zack, mit Schwung flogen die Füßen in die Höhe und das Doppelinstrument, mit dem ich gerade den Nagelfalz inspizierte landete auf dem Boden. Ich schaute dem Instrument verdutzt hinterher, schob es dann zur Seite und holte ein neues, sauberes Instrument aus dem Schrank. Bei den nächsten Umblätter-Aktionen habe ich den Fuß dann gut festgehalten. Zwischen zwei Zehen fand sich ein schmerzhaftes Hühnerauge, das ich mit einem Skalpell vorsichtig (unblutig und schmerzfrei, übrigens, keine Sorge!) zu beseitigen versuchte. Das ist ziemlich heikel, man muss sehr vorsichtig mit dem extrem scharfen Messer sein und kann den Fuß dabei nicht so extrem fest halten. Ich bat die Kundin also, kurz ganz still zu halten. Sie stimmte zu, guckte interessiert, und gerade, als ich den Skalpell an der kniffeligsten Stelle ansetzte, greift sie zur Seite zu ihrem Wasserglas, wobei der gesamte Oberkörper der recht kleinen Kundin sich zur linken Seite neigte und der Fuß mit einem unkontrollierten Zucken nach links abklappte. Um die Kundin nicht zu verletzten zog ich die Hand mit dem Skalpell ruckartig zurück, wurde aber am Handgelenk noch vom Fuß der Kundin erwischt. Das Skalpell flog im hohen Bogen durch die Luft, landete mit deutlichem Klirren auf den Fliesen, wo die Klinge in mehrere Einzelteile zersprang. Ich schob die scharfen Buchstücke zur späteren vollständigen Beseitigung mit dem Besen zur Seite und beschloss, mit dem Fräser weiter zu arbeiten. Dafür habe ich den Aufsatz in das Handstück des Fußpflegegerätes eingespannt und mit der Arbeit begonnen. Mehrere Hustenanfälle, die die gesamte Kundin schüttelten, habe ich unfallfrei überstanden und wähnte mich schon in Sicherheit. Ein Glas Wasser lehnte die Kundin ab, bis ich schon bei den Abschlussarbeiten war. Unvermittelt beugte sie sich vor und griff nach meinem rechten Arm. In meiner rechten Hand surrte das motorisierte Handstück, sie zog meinen Arm hoch, das Handstück flog gegen den Schrank und landete immer noch surrend auf dem Boden. „Kann ich ein Glas Wasser haben?“ Natürlich. Ich hob das Handstück auf, legte es zur Desinfektion zur Seite und reichte der Kundin ein Glas Wasser.

„Ich weiß nicht“, bemerkte sie Kopfschüttelnd „Sie sind heute so fahrig, alles schmeißen Sie runter!“

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Berlin ist nun leider schon wieder Geschichte. Schade, war mal wieder viel zu kurz. Allerdings hab ich gar nicht so viel zu berichten. Ich könnte ja sagen, das liegt daran, dass Ihr mich nicht ausreichend mit Vorschlägen versorgt habt. Also genau genommen gar nicht. Kein einziger Kommentar. Aber letztendlich ist es so, dass wir auch alleine ausreichend Beschäftigungen gefunden hätten – wenn denn die Motivation da gewesen wäre. Aber durch stressige Arbeitstage vorher und die Geburtstagsfeier über zwei Tage waren wir recht ausgepowert und so verging die Zeit mit ausschlafen – essen – noch ein bisschen schlafen – bummeln – mit Freunden treffen. Die Kultur fiel diesmal sang und klanglos unter den Tisch: kein Theater, kein Konzert, noch nichtmal ein Museum. Dafür KaDeWe und Galerie Lafayette, den Ku’damm rauf und runter gebummelt und lecker Hummer gegessen im Benjamin – sehr empfehlenswert, wirklich!. Immerhin: das Holocaust-Denkmal haben wir auch angeschaut.

Am Mittwoch bin ich dann mit dem Zug wieder nach Hause gefahren. Dabei hatte ich die wohl unglücklichste Verbindung rausgesucht, die man nehmen kann ohne über München zu fahren: mit dem Regionalexpress nach Magdeburg und von da aus mit dem IC nach Hannover. Dumm gelaufen, da hab ich bei der Buchung nicht aufgepasst – und natürlich hab ich ein Sparticket mit Zugbindung gebucht. Na gut, egal, ich dachte ja, ich könnte dann immerhin im Zug ein wenig arbeiten und bloggen, lang genug war die Fahrt ja, 3,5 Stunden! Für die Strecke Berlin – Hannover! Im Regionalexpress habe ich mir also ein Abteil mit „Punkt“ ausgesucht, also mit verbessertem Mobilfunkempfang. Netbook ausgepackt und gestartet und….. naja, also ich hatte schon Internet. Immer mal wieder. Ein bisschen. Selten hielt die Verbindung länger als 30 Sekunden am Stück. Da war weder an arbeiten zu denken, noch an bloggen, nicht mal an surfen oder facebooken oder was man sonst noch nettes machen könnte. Also habe ich stattdessen gelesen, war ja auch ganz nett, nur nicht ganz so geplant. Immerhin: die Züge waren nicht überfüllt und mein übergroßer Koffer fiel deshalb kaum negativ auf. Ich meine, ich habe es immerhin geschafft etwa 2/3 meines Kleiderschrankes mit nach Berlin zu nehmen – für fünf Tage braucht man ja schon etwas Auswahl….

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Kommentare deaktiviert für eon überweist Strom in die Zukunft – oder so

Die Sache mit dem Strom begann bereits im letzten Jahr, ungefähr um diese Zeit. Geschäftlich waren etliche Änderungen angelaufen, kurzfristige Zahlungsprobleme brachten einen zwangsweisen Wechsel des Stromanbieters mit sich. Dem neuen Anbieter habe ich dann die letzte Abrechnung des alten Anbieters geschickt und darum gebeten, den Abschlag an den deutlich gesunkenen Stromverbrauch der letzten Monate anzupassen. Deutlich, also wirklich überdeutlich gesunken deshalb, weil durch diese geschäftlichen Veränderungen und Umorientierungen alle stromfressenden Geräte weggefallen sind. Eine kleine Senkung des Abschlags war möglich, aber ich sollte trotzdem pro Monat 130 hart verdiente Euro an eon überweisen. Nach fruchtloser hin- und herdiskutiererei habe ich das zähneknirschend getan und es kam, wie es kommen musste: Vor vier Wochen kam die Abrechnung, und ich bekomme 1200 zuviel bezahlte Euro zurück. Ha!!! Prima. So weit, so gut. Ich habe selbstverständlich umgehend meine Kontodaten zu eon geschickt, damit die die Überweisung zügig in Angriff nehmen konnten. Und damit begann das eigentliche Drama:

Nach etwa 1,5 Wochen, in denen ich nicht einmal eine Empfangsbestätigung für meine Daten erhalten habe, habe ich mal vorsichtig nachgefragt. Telefonisch, über die kostenpflichtige Hotline mit langer Warteschleife, versteht sich. Ja, die Daten haben sie erhalten, sind aber leider noch nicht eingepflegt, das tut ihnen leid, sie machen das jetzt gerade mal, dann geht das Geld am gleichen Tag noch raus. Na gut, also alles gut.

Zwei Tage später, es war ein Mittwoch, erhielt ich dann wieder Post von eon. Man bedankte sich freundlich für die erteilte Einzugsermächtigung und würde das Geld in Zukunft direkt von meinem Konto abbuchen. Ich brauchte einige Zeit, bis ich den Unterkiefer wieder hoch klappen konnte, dann habe ich wieder mal die kostenpflichtige eon-Hotline angerufen. Ah ja, da wäre ein Fehler passiert, die Einzugsermächtigung würden Sie dann wieder raus nehmen. Nein, das Geld wäre noch nicht überwiesen, aber sie würden sich jetzt mal darum kümmern, dass das Geld am gleichen Tag noch raus geht. Na gut, das wurde mir am Tag vorher schon versprochen, aber ich wollte das mal so hinnehmen.

Ein Tag später, Donnerstag. Immerhin hat eon es geschafft, mir sofort eine Bestätigung zu schicken, dass es keine Einzugsermächtigung mehr gibt, was eon sehr bedauert hat und mich auf die Nachteile hingewiesen hat. Ich möge doch gleich die beiliegende Einzugsermächtigung ausfüllen und hin schicken….  Ich hatte gerade keine Lust dazu, dachte mir aber, ich rufe gerade mal an und frage nach, ob das Geld am Vortag auch überwiesen wurde. Antwort „Nein, ist noch nicht überwiesen. Aber ich kümmere mich persönlich darum, dass es heute noch raus geht“ – seltsamerweise konnte ich dieser Aussage nicht zu 100 Prozent vertrauen. Mir wurde aber versichert, doch, doch, sie würde das jetzt quasi an ihrem Vorgesetzten vorbei direkt der Fachabteilung zukommen lassen…. Na gut, ich habe meinen erneuten Anruf für den nächsten Tag angekündigt und mich verabschiedet.

Freitag. Der nächste Anruf. Nein, überwiesen wäre das Geld noch nicht. Das würde aber auch vom System automatisch gemacht werden, da hätten die Mitarbeiter gar keinen Einfluss darauf, das könnten sie auch nicht beschleunigen, frei gegeben wäre es jedenfalls, aber jetzt könnte ich nur noch abwarten. Mein freundlicher Hinweis, dass ich mir spätestens jetzt leicht veralbert vorkomme, wurde ebenso freundlich ignoriert. Wenn ich Wert darauf legen würde, könnte man das ja als Beschwerde aufnehmen…? Jawoll, ich bitte darum!

Wochenende. Aus nahe liegenden Gründen ist nix passiert. Nächster Anruf: Montag. Nein, das Geld wäre noch nicht überweisen, aber ich hätte doch schonmal angerufen…? Ach, nicht nur einmal…. Nein, da hätten sie keinen Einfluss drauf, da könnte man gar nichts machen. Ob sie das mal als Beschwerde aufnehmen sollen? Ich sagte, das wäre doch am Freitag schon gemacht worden, aber nein, davon konnte die Mitarbeiterin auch nichts erkennen. Sie würde das weiterleiten, aber unternehmen, nein, unternehmen könne sie nichts. Auch keinen Überweisungsträger ausfüllen, das können nur die in den Fachabteilungen, aber von denen hat sie keine Telefonnummern und keinen Kontakt dahin. Aha. Spannend. Anruf für den nächsten Tag angekündigt.

Dienstag, also heute, 9. August. Die Dame am Telefon hatte größere Probleme meine Vertragskontonummer fehlerfrei zu tippen. Danach die höchst erstaunte Frage „Sie haben ein Guthaben? Nein davon sehe ich hier nichts.“ Ich hab das mal als gutes Zeichen gesehen. Wenn sie kein Guthaben sieht, dann hoffentlich deshalb, weil das Guthaben inzwischen auf dem Weg dahin ist, wo es hin gehört: auf mein Konto! Vorsichtshalber habe ich nochmal nachgefragt, was sie denn sehen kann, und bekam die Antwort:

„Da wurde am 10. August ein Zahlungslauf gestartet.“ Wurde er also. Morgen. Na dann…

Berlin, ich komme!

Aug
2011
04

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Samstag starte ich in meinen diesjährigen großen Sommerurlaub: ich fahre für fünf Tage nach Berlin! Jajaja, ich weiss. Andere fahren für drei Wochen an einen sonnigen Strand, Vollpension, all-inclusive und wochenlang nur Sommer, Sonne, Strand, Bummeln, Essen und die Seele baumeln lassen. Nee, da darf ich gar nicht weiter drüber nachdenken, denn natürlich hätte ich das auch gerne! Aber hier gilt wie meistens: selbständig kommt von selbst und ständig. Dazu kommt die gemeine aber logische Folge der Selbständigkeit: ich bekomme leider nicht am ersten jedes Monats mein Gehalt auf das Konto. Ich bekomme leider auch kein Urlaubsgeld. Wenn ich eine Woche Urlaub mache, dann ist das eine Woche, in der ich kein Geld einnehme, aber alle Kosten ungebremst weiter laufen. Allein das Nachdenken darüber reduziert den vorher subjetiv gefühlten Urlaubsbedarf ganz enorm. Aber ich will ja nicht jammern, das sind die Nachteile der Selbständigkeit, aber das weiss man ja vorher und natürlich hat das auch Vorteile, wie den, dass ich niemanden fragen musste, ob ich jetzt Urlaub nehmen darf.

Also, zurück zum Thema: ab Samstag fünf Tage Berlin. Einmal die Hauptstadt unsicher machen und weg vom Alltag. Geplant sind eine Geburtstagsfeier (Samstag Abend), einmal Wein trinken mit Freunden (Sonntag Abend) und einmal lecker Essen gehen (Montag Abend). Rückfahrt ist am Mittwoch, es fehlen also noch Pläne für Dienstag Abend und für die Tage Sonntag, Montag und Dienstag. Ich würde ja jetzt gerne sagen: ich freue mich über Anregungen in den Kommentaren – aber da ich hier (hoffentlich noch) ziemlich einsam vor mich hin blogge, würde ich vermuten, dass da nix kommt. Falls doch würde ich mich natürlich doppelt und dreifach freuen und in Berlin glatt auf den Kommentator trinken! 😉

Ich berichte auf jeden Fall hinterher, wie es war, in der großen Stadt, in Berlin selbst werde ich vermutlich nicht bloggen. Naja, vielleicht auch doch, wer weiß, mal schauen. Auf jeden Fall: Bis dann!

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Kommentare deaktiviert für Hartz 4 – TV und das Menschenbild

Gelegentlich sitze ich nachmittags arbeitend am Computer und manchmal läuft dann der Fernseher nebenher. In den letzten Wochen habe ich das Programm am Nachmittag mit zunehmendem Entsetzen verfolgt. Sendungen wie „Mitten im Leben“ oder „Famlien im Brennpunkt“ vermitteln ein Menschenbild, dem jeder Respekt fehlt. Aber auch im Abendprogramm nehmen Sendungen wie „Teenie-Mütter“ oder „Die Anwältin der Armen“ zu. All diesen Sendungen gemeinsam ist, dass es fast ausschließlich um Hartz4-Empfänger geht. Und diese sind allesamt asozial, wenig intelligent und, falls weiblich, unglaublich naiv. Manchmal wird auch noch eine wohlhabende Familie als Gegenpol inszeniert.

Bestes Beispiel: Das Tauschexperiment. Keine Ahnung mehr, in welcher der Serien das auftauchte. Der einfache und bewährte Inhalt: zwei Teenager tauschen für eine Woche die Familie.

Familie 1: Die Mutter ist alleinerziehend und lebt mit der Tochter und dem Sohn von Hartz4 in einer Plattenbausiedlung.

Familie 2: Die Mutter ist Verkäuferin, der Vater Handwerker, die beiden leben mit den beiden Töchtern in einem schicken Einfamilienhaus mit Pool im Garten.

Soviel zu den Grundvoraussetzungen. Und natürlich wird das Klischee noch weiter ausgeschlachtet:
Die Tochter von Familie 2 möchte Verkäuferin werden und lernt dafür fleissig mit Unterstützung ihrer älteren Schwester, die ihr Nachhilfe in Englisch gibt. Die Tochter von Familie 1 möchte berühmt werden, um viel Geld zu verdienen. Mit dem Bruder gibt es nur Streit.
Die Tochter von Famlie 2 möchte shoppen gehen und fragt ihre Mutter, ob sie mitkommt. Die stellt lachend fest, dass sie wohl vor allem bezahlen soll und geht gerne mit ihrer Tochter zum Einkaufsbummel. Die Tochter von Familie 1 geht mit ihrer Mutter zur Aufbesserung des Budgets Flaschen sammeln. Sie möchte sich gerne Schokolade kaufen, aber die Mutter ermahnt sie, das Geld ist für die Ausbildung der Tochter gedacht und darf nicht leichtfertig für Schokolade ausgegeben werden.

Beide Töchter packen ihre Sachen für den Aufenthalt in der Tauschfamilie, Tochter 1 in Discounter-Plastiktüten, Tochter 2 in einen Designer-Koffer. Dann geht es los. Tochter 1 in Familie 2 ist völlig begeistert von dem sie umgebenden Luxus. Tochter 2 bei der Alleinerziehenden Mutter ist dagegen entsetzt: alles ist furchtbar dreckig. Das scheint überhaupt das hervorstechende Merkmal zu sein, wenn jemand Hartz 4 bezieht: gleichzeitig mit dem Verlust eines festen Arbeitsplatzes geht offensichtlich jeder Sinn für Ordnung und Sauberkeit verloren. Familie 2 jedenfalls kümmert sich liebevoll um Tochter 1 und schafft es, dass diese ihre überzogenen Träume aufgibt und sich auf einen realistischen Traum konzentriert: sie will jetzt Köchin werden. Als Abschiedsgeschenk erhält sie deshalb ein Kochbuch von ihrer Tauschfamilie. Hach, wie herzig!
Tochter 2 in Familie 1 dagegen kümmert sich um ihre Tauschmutter, bringt diese dazu ihre Wohnung zu putzen und sich mit ihrer selbstverständlich verfahrenen Situation auseinander zu setzen, so dass Mutter 1 ihr Leben in Zukunft in die Hand nehmen will, sich einen Job suchen wird und die Wohnung mit Hingabe sauber halten.  Achja, und zum Zahnarzt wird die ganze Familie gehen, denn Hartz 4-Empfänger sind immer leicht zu erkennen: Zahnlücken und schiefe Zähne kennzeichnen Sie schon von Weitem, ganz im Gegensatz zum perfekten Gebiß der Wohlhabenden. Tochter 2 hat immerhin gelernt, dass es anderen Familien schlechter geht als ihrer eigenen.

Das Ende vom Lied wie in jedem Märchen: das Gute hat gesiegt, alle Schwierigkeiten sind beseitigt und die Bösen, na gut, die Armen werden sich bessern und ein anständiges Leben führen. Friede, Freude, Eierkuchen…. nur Fernab jeder Realität.

Das Menschenbild, dass uns die Sender dabei vermitteln, empfinde ich als absolut menschenverachtend. Da wird auf Teufel komm raus pauschalisiert und ein Klischee jagt das nächste Vorurteil. Wer Hartz 4 bezieht ist zu faul zum Arbeiten, bekommt sein Leben nicht in den Griff, ist faul, dumm, asozial und selbstverständlich dreckig, ungepflegt und hässlich. Wer dagegen seiner Arbeit nachgeht, der kann in Saus und Braus leben, den Kindern alle Wünsche erfüllen und blickt in eine rosige Zukunft.

Eine schöne Sicht der Dinge – schön einseitig vor Allem. In den Zeiten von Arbeitslosigkeit, wo eben nicht für jeden, der arbeiten will, auch Arbeit da ist, wo um die Erhöhung von Hartz 4-Sätzen um fünf ganze Euro über Wochen und Monate hinweg gestritten wird, wo das Verfassungsgericht feststellt, dass die Berechnung der Hartz 4-Sätze nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist und die gewählten Vertreter unseres Volkes die grundlegenden Bedingungen für die Berechnung einfach so lange verdrehen und verwinden, bis passend gemacht ist, was eben nicht passt, in solchen Zeiten wollen wir uns ernsthaft auf eine solche Art der Stimmungs- und Meinungsmache einlassen? Können und wollen wir Menschen derartig ausgrenzen, weil wir nicht genug Arbeit für alle haben? Für wie dumm und beeinflussbar halten uns die Sender, dass sie uns diese Sammlung plattester Vorurteile so geballt vorsetzen?

 

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