Blog Archives

posted by on Allgemein

4 comments

Vor ein paar Wochen hat Peer von SelbständigImNetz interessierte Autoren dazu aufgerufen, sich bei ihm als Gastautor zu melden. Und mit meinem in den ersten Zügen liegenden Blog und meinem Kopf voller Ideen und Pläne dachte ich, das wäre ein gute Idee und ein paar Themen hatte ich auch schon im Kopf. Ich habe also eine Mail an Peer geschrieben und der hat darauf auch geantwortet, wollte das Thema ein wenig konkretisieren, war aber durchaus interessiert -und ich hab es nicht geregelt gekriegt. Aber so einfach gar nicht, kompletter Totalausfall. Arbeit bis über beide Ohren, kein Boden unter den Füßen mehr und diese Mail, die beantwortet werden musste und dann natürlich der Artikel, der geschrieben werden musste, das hatte ich natürlich im Hinterkopf – aber auch nur da. Der langen Rede kurzer Sinn: ich hab mich in meinen ganzen Plänen und Vorhaben und dem tatsächlich vorhandenen Arbeitsvolumen offenbar so verzettelt, dass einige Sachen einfach im Rauschen unter gegangen sind. Zu spät, passiert…. aber ein Grund mal darüber nachzudenken, wie ich Sachen in den Griff kriege. Wie ich das normalerweise mache, was verbesserungswürdig wäre und auch, warum das diesmal so gar nicht geklappt hat. Da bietet es sich an, dass ich mich zumindest an Peers Blogparade zum Thema dranhänge: Getting Things Done.

Ich neige dazu, mich in Aufgaben zu verzetteln oder Aufgaben gleich zu vermeiden und mich ablenken zu lassen. Ein klassischer Fall von Prokrastination. Da das dauerhaft nicht zielführend ist, muss ich mich selbst überlisten oder motivieren, auch unangenehme Aufgaben anzugehen.

Schritt 1: Die Liste
wichtigste Grundlage, damit ich alles geregelt kriege ist eine Liste, auf der ich alles aufschreibe, was erledigt werden muß. Ungeordnet und unstrukturiert, nur, damit ich schonmal alles erfasst habe. Dabei geht alles wild durcheinander: Job, Hausarbeit, Buchführung, Hundespaziergang…. alles, was erledigt werden muß, kommt auf die Liste.

Schritt 2: Prioritäten setzen
nächster Schritt ist, dass ich mir überlege, welche Aufgaben die wichtigsten sind und bis wann welche Aufgaben erledigt sein müssen. Was muss heute noch sein? Was muss diese Woche noch erledigt werden? Und um was muss ich mich bis Ende des Monats gekümmert haben? Also erstmal anfangen mit den Sachen, die heute noch dran sind.

Schritt 3: Liste verfeinern
jeder einzelne Punkt auf der Liste sollte in höchstens einer halben Stunde abgearbeitet sein. Kurze Einheiten halten die Motivation aufrecht. Und jeder Punkt auf der Liste sollte möglichst konkret sein, je schwammiger, desto größer die Gefahr von Vermeidungsstrategien. Auch ganz wichtig: realistisch bleiben. Wenn die Liste 30 Punkte zu jeweils einer halben Stunde beinhaltet, ist sie definitiv zu voll für einen Tag und muß zwangsläufig ausgedünnt werden. Und das mache ich besser im Vorfeld, als am Ende des Tages festzustellen, dass ich mit den eigentlich wichtigen Punkten gar nicht erst angefangen habe

Schritt 4: jetzt geht’s los
auf geht’s. Ich wählen einen beliebigen Punkt aus der Liste (idealerweise einen schnellen, einfachen) und fange an. Wenn die Liste gut ist, ist das einfach, denn irgendeine Aufgabe ist bestimmt dabei, die so einfach ist und schnell genug zu lösen ist, dass mich dazu aufraffen kann. Ganz wichtig und ein Punkt, der für eine Papierliste spricht: Punkt hinterher streichen und daran erfreuen, dass die Liste so schon kürzer geworden ist

Schritt 5: Liste abarbeiten
nach jedem Punkt kommen ein paar Minuten Pause (Ende vorher festlegen!), danach kommt der nächste Punkt dran. Ich lege mich nicht auf eine Reihenfolge fest sondern versuche schwere und weniger schwere Aufgaben zu mischen. Hier ist ein gewisses Maß an Selbstkontrolle wichtig, damit Aufgaben nicht untergehen. Wenn mir Bügeln (neben Fensterputzen die absolut ungeliebteste Hausarbeit, die ich mir vorstellen kann) plötzlich als eine wichtige und interessante Aufgabe erscheint, dann will ich definitiv etwas anderes vermeiden. Und das führt zu…

Schritt 6: Liste verfeinern
es fällt mir besonders schwer, Aufgaben anzugehen, bei denen mir die Vorgehensweise unklar ist oder bei denen ich befürchte, daran zu scheitern. Meistens lässt sich das relativ leicht lösen, nämlich indem ich die Aufgabe in so viele gut zu bewältigende Einzelschritte zerlege, bis sie mich nicht mehr beunruhigt. Das erfordert dann nochmal Arbeit im Vorfeld, weil ich mich damit auseinander setzen muss, in welchen Schritte ich die Aufgabe zerlegen kann. Beispielsweise „Webseite für xyz“ ist als Aufgabe einfach zu groß. Da sehe ich keinen Anfang und kein Ende. Aber eine Seitenstruktur anlegen, einen oder mehrere Entwürfe anfertigen, ein HTML-Grundgerüst anlegen…. das klingt doch schon besser. Und notfalls kann ich da auch noch jeden Schritt weiter zerlegen. Also zunächst die Zielsetzung und die Zielgruppe der Seite definieren, dann die Inhalte grob definieren, dann….

Schritt 7: und weiter
bei Schritt 5. Immer so weiter, bis die Liste abgearbeitet ist.

Schritt 8: Reflexion
hat es geklappt? Habe ich alle Aufgaben von der Liste abgearbeitet? Ist noch Zeit übrig (dann war die Liste zu kurz)? Oder habe ich es nicht geschafft? Warum nicht? Zu wenig Zeit für die einzelnen Aufgaben eingeplant? Oder zu viel anderes nebenher gemacht?

Tja, so bekomme ich meine Sachen normalerweise geregelt. Tools, die benötigt werden? Na, das ist mal einfach. Ein Zettel und ein Stift reichen. Das hat leider den Nachteil, dass man die Liste häufiger neu schreiben muss, wenn man Aufgaben konkretisiert hat  zum Beispiel. Der Vorteil ist, dass man jede erledigte Aufgabe schön streichen kann und direkt ein Erfolgserlebnis hat. Wer deshalb auf die Computer-Variante steht, schreibt die Liste in Word. Für mich ist dann wichtig, dass ich erledigte Aufgaben nicht lösche, sondern auch da durchstreiche.

Und warum hat das jetzt bei dem Gastartikel so gar nicht geklappt? Tja, gute Frage. Zum Einen kam es wirklich dick. Ich hänge ja in meinem alten Beruf, in dem ich selbständig bin, und der sehr viel Zeit frisst – ich berichte demnächst mal genauer. Daneben versuche ich, in einem neuen Bereich Fuß zu fassen. Da befinde ich mich noch ganz am Anfang, aber eben deshalb greife ich nach jedem Strohhalm, auch wenn er sehr zeitintensiv ist. Dann explodierte in beiden Bereichen der Arbeitsaufwand und das, was so an zusätzlichen Aufgaben und eigentlich als der spaßigste Teil geplant war, fiel durch das Raster. Auch deshalb, weil ich nach etlichen Stunden Arbeit und zu wenig Schlaf nicht mehr die Motivation aufbringe, um eine Mail zu schreiben oder gar einen Artikel, die letztendlich unter „Freizeitvergnügen“ fallen.

Was ist also verbesserungswürdig? Naja, „Papier ist geduldig“ und es fehlt mir eindeutig daran, die Prioritäten besser zu verteilen. Ich gehe die Aufgaben meiner Liste nach dem Lustprinzip an, was bedeutet, dass dann, wenn ich mit meiner Energie schon ziemlich am Ende sind, die unangenehmsten Aufgaben noch vor mir liegen.

Das war mein Beitrag zum Thema „Getting Things Done“, verbunden mit einem dicken „Sorry!!!“ an Peer für die nicht beantwortete Mail.

posted by on Allgemein

1 comment

Es ist jedes Jahr aufs Neue eine Attraktion in Hannover: Das Kleine Fest im Großen Garten, ein Kleinkunstfestival in der großartigen Kulisse der Herrenhäuser Gärten. Es ist gar nicht so einfach an Karten zu kommen, man kann sich im Vorfeld darum bewerben, Karten kaufen zu dürfen. Das Los entscheidet dann, wer Karten kaufen kann. Bei den Glücklichen waren wir dieses Jahr nicht. Wir haben es trotzdem geschafft an Karten zu kommen, weil ein Bekannter Karten hatte und nicht hingehen konnte. Schade für ihn aber Glück für uns.

Das Kleine Fest selbst war wie schon in den letzten Jahren absolut sehenswert. Auf vielen Bühnen die über den ganzen Garten verteilt waren fanden die kurzen aber umso beeindruckenderen Vorstellungen der Künstler statt. Die Krux ist: man kann auf gar keinen Fall alles sehen, muss also idealerweise im Vorfeld sorgfältig auswählen, was man sehen möchte. Immer stellt man am Ende fest, dass man einige Sachen, die man unbedingt sehen wollte, nicht geschafft hat. Der einzige Trost dabei: das geht einfach allen so.

Neben den Attraktionen auf den Bühnen gibt es auch die sogenannten „Walk-Acts“, wunderbar verkleidete Künstler, die durch den Park flanieren, mit dem Publikum interagieren und sich bestaunen lassen. Dieses Jahr haben wir uns extra Zeit genommen und mehrere Vorstellungen ausfallen lassen, um die Walk-Acts ausreichend bestaunen zu können. Da waren exotischeTiere unterwegs, wie Giraffen und Strauße, Lichtgestalten und Windgötter, Feenhafte Zauberwesen, riesige, vogelartige Gestalten, ein winziger Motorrad-Rocker, drei vornehme französische Reiter auf Pferden…. und wieder haben wir nicht alle gesehen und gefunden.

Insgesamt ein rundum gelungener Abend mit viel Spaß, ein leckeres Picknick hatten wir auch dabei und haben vorher und zwischendurch immer mal davon genascht. Nur das Wetter, das hätte gerne einige Grad wärmer sein dürfen. So fünf bis zehn Grad wären perfekt gewesen. Aber was ist schon perfekt im Leben?

Meine Hochachtung jedenfalls an die Künstler, was für eine Wahnsinns-Show!

Anbei noch ein paar Bilder:

 

posted by on Allgemein

Kommentare deaktiviert für Kuscheln übertrieben

Was gibt es Sonntag Nachmittag schöneres, als gemütliches gemeinsames Kuscheln auf dem Sofa? Das dachte sich auch mein Liebster und kuschelte mit Hund (der gar nicht auf das Sofa darf) und Kater auf dem Sofa. Aber dann haben sie es leicht übertrieben, meine ich…

Gemeinschaftskuscheln auf dem Sofa

Kuschelübertreibung

posted by on Allgemein

Kommentare deaktiviert für Von Frauenfußball und Männerfußball

Die Fußball-WM der Frauen liegt in den letzten Zügen. Den allerletzten Zügen, heute Abend noch das Finalspiel und dann ist es erstmal wieder überstanden. Grundsätzlich interessiert mich Fußball mal überhaupt nicht. Da ist es mir auch egal, welche ca. 22 Spieler da hinter dem Ball her rennen und ob es weibliche oder männliche Spieler sind. Kaum eine Sportart finde ich weniger fesselnd und interessant, obwohl, also Boxen und Formel 1 liegen nicht allzu weit dahinter. Andererseits sind das genau die Sportarten, die es sogar in die Nachrichtensendungen der öffentlich-rechtlichen Sender schaffen. Komisch, von meinen bevorzugten Sportarten hört man nie was in den Tagesthemen – oder weiß von Euch jemand, wer die amtierenden Salsa-Weltmeister sind? Oder vielleicht wenigstens, wo die Weltmeisterschaft ausgetragen wurde? Kim und Aki aus Hannover sind es, der World Cup 2010 wurde in Moskau ausgetragen und wer sich dieses Video anschaut, wird mir zustimmen, dass die sportliche Leistung nicht geringer sein dürfte, als beim Fußball. Ich befürchte aber, vom Gehalt eines Bundesliga-Fußballspielers (von Weltmeister will ich mal gar nicht reden…) sind die beiden weit entfernt…. aber das nur ganz am Rande.

Zurück also zum Fußball. Ihr merkt schon, es fällt mir schwer mich darauf zu konzentrieren. Dieses Jahr war bzw. ist also die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen in Deutschland. Das ist toll, Fußball-Weltmeisterschaften in Deutschland führen ja insgesamt zu großer Euphorie und hochfliegenden Träumen. Noch dazu fiel bei der Gelegenheit mal auf, dass die deutschen Frauen im internationalen Vergleich sehr gut dastehen und sogar als Favoriten in das Turnier gestartet sind. Das führte dann zu der für viele wohl brandneuen Erkenntnis: Frauen spielen auch Fußball! Wow…. wer hätte das gedacht. Die deutschen Frauen wurden den Erwartungen leider nicht gerecht und sind bereits ausgeschieden, na gut, das ging den Männern auch schon so. Alles in allem ist schon aufgefallen, dass die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen deutlich weniger Begeisterung auslöste, als die Weltmeisterschaft der Männer. Das finde ich jetzt nicht so schlimm, ich kann die Begeisterung für Fußball ja ohnehin nicht nachvollziehen….

Was ich aber durchaus fragwürdig finde: bin ich denn die einzige, die die ständige Erwähnung der „Frauen-Fußballweltmeisterschaft“ im Gegensatz zur „Fußball-Weltmeisterschaft“ (das ist dann die Weltmeisterschaft der Männer) als diskriminierend empfindet? Fußball, also richtigen, echten, wahren Fußball, den spielen scheinbar die Männer. Das, was die Frauen spielen, das ist nur so eine Abart, kein vollwertiger Fußball, sondern eben „Frauenfußball“. Ist das so? So als unbeteiligter Außenstehender sieht es ganz so aus, als würden die das gleiche Spiel spielen. Ich höre den Einwand schon: „Aber es sind doch die Frauen, die da spielen, warum also nicht Frauenfußball oder Fußball der Frauen dazu sagen?“ Na, weil wir wenn die Männer spielen ja auch nicht von „Männerfußball“ oder „Fußball der Männer“ sprechen, sondern eben von Fußball.

Stelle ich mich an? Ja, vielleicht. Furchtbares, pseudo-feministisches Emanzen-Getue? Ich glaube nicht. Ich meine, da fängt es doch an. Ganz klammheimlich, ohne dass man es will oder merkt ist das, was die Frauen machen, offenbar wieder anders und vermutlich weniger, als wenn die Männer es machen.

Mich würde ja interessieren, wie Ihr darüber denkt. Aber ich fürchte, da noch niemand diesen Blog liest, wird es mein einsames Statement bleiben.

posted by on Allgemein

Kommentare deaktiviert für Aller Anfang ist schwer

Und das merke ich auch gerade. Die Installation ging ja mal prima (1-Click-Install bei Webhost One – super Sache!), aber jetzt ist der Blog im Unterverzeichnis und eigentlich wäre es ja schon schön, wenn man direkt im Blog landet, wenn man auf http://www.alltagsdschungel.de geht. Aber das Umstellen scheint nicht so einfach zu sein. Ja, eine Anleitung dazu habe ich gefunden, aber gleich mal festgestellt, dass es dann beim Updaten Probleme gibt. Tolle Sache. Überhaupt sollte ich mal updaten, denke ich. Aber so richtig traue ich mich noch nicht….

Dann suche ich eigentlich schon seit Tagen nach einem passenden Theme, aber bisher ist das alles nicht so richtig nach meinen Vorstellungen. Das Theme, das ich jetzt installiert habe, sieht soweit ganz gut aus. Absoluter Pluspunkt: ich kann ganz viele Einstellungen vornehmen und das Theme an meine Vorstellungen anpassen. Nachteil: naja, so ganz ist es eben doch nicht so, wie ich es haben will.

Überhaupt war der Anfang schon ganz schön steinig. Da waren und sind noch so viele Gedanken in meinem Kopf, so viele Ideen, so viele Pläne, über was ich alles bloggen könnte. Aber ich will ja nicht mit zehn Blogs loslegen, das macht ja keinen Sinn. Und jetzt habt Ihr Euch bis hierher durchgelesen, und immer noch keine Ahnung, um was es hier geht, oder?

Also, ich fange nochmal am Anfang an: Hallo, schön, dass Ihr da seid! Ich heiße Ylva und ich werde hier in Zukunft bloggen. Über meinen Job (selbständig in gleich mehreren Bereichen), also eigentlich über meine Jobs. Über das was mich interessiert: Medizin und Gesundheit, Internet, Hunde, Pferde, Salsa und vor Allem: die Widrigkeiten des Lebens im Allgemeinen und im Besonderen, nämlich meines Lebens. Außerdem natürlich der Versuch, dafür Lösungen zu finden.

So, jetzt geht es los. Viel Spaß! Hier wird sich in nächster Zeit noch einiges ändern, optisch und äußerlich und vermutlich auch inhaltlich und innerlich. Aber das sollte nicht allzu sehr auffallen, denn noch kennt diese Seite ja niemand. Also schauen wir mal, wo die Reise hingeht!

WordPress SEO fine-tune by Meta SEO Pack from Poradnik Webmastera
Social media & sharing icons powered by UltimatelySocial