Herbstdepression?

Okt
2011
26

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Mittwoch Morgen, kurz vor acht. Noch sitze ich zu Hause und schaue von meinem Fenster aus auf die Felder und die hindurch laufende Bahnlinie. Da fährt die S-Bahn Richtung Hannover, vollbepackt mit Menschen, die zur Arbeit wollen oder müssen. Ich sitze noch warm und gemütlich zu Hause, muss aber auch gleich los, wenn auch nur zwei Querstraßen weiter in mein Geschäft zum Arbeiten. Draußen herrscht immer noch Dämmerlicht, und irgendwie in mir drin auch. Ich bin müde, werde nicht richtig wach und der Gedanke, dass mir gleich Kunden gegenüber sitzen werden, ist mir unangenehm. Gestern war im Geschäft nicht viel zu tun, zusätzlich ein Arztbesuch und am Abend habe ich mich gefühlt, als hätte ich den ganzen Tag schwer geschuftet. Heute bin ich schon fertig, bevor es losgeht. Gute Aussichten für den Tag, immerhin: es kann nur besser werden.

Ob das wohl endgültig die Herbstdepression ist? Am Wochenende werden die Uhren umgestellt. Das heisst eine Stunde länger schlafen, und morgens noch länger dunkel. Ich mag den Herbst nicht, den Winter auch  nicht. Wenn tagsüber die Sonne scheint kann ich es noch ertragen, aber schön ist in jedem Fall anders. Dank Hund bin ich jeden Tag draußen unterwegs, zu wenig Licht und zu viel Stubenhockerei kann also eigentlich nicht der Grund sein (obwohl, beim großen Morgenspaziergang ist es ja noch stockfinster). Trotzdem meine Forderung hier und jetzt und an alle Verantwortlichen: ICH WILL SOMMER! JETZT!!! Oder Winterschlaf. Würde ich auch nehmen.

So, das musste ich mal loswerden. Und jetzt geht es los, die Arbeit ruft.

Tags: Herbst, Müdigkeit, Winterschlaf

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