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Seit fast genau sechs Jahren habe ich mein Geschäft unter der gleichen Adresse. In dieser Zeit habe ich säckeweise Briefe und so viele Pakete bekommen, dass sie die immerhin 80 Quadratmeter komplett ausfüllen würden. Mit praktisch allen Paketdiensten und den häufigsten hier vertretenen Briefdiensten habe ich in dieser Zeit Bekanntschaft gemacht. Einige Paketdienstfahrer rufen inzwischen auf meinem Handy an, wenn sie ein Paket für mich haben, um vorher abzuklären, ob ich zur passenden Zeit im Geschäft bin, oder sie mir das Paket vielleicht zu Hause vorbei bringen können. Ich denke, das spricht für sich, zumindest für ganz gute Kontakte?

Die besten, sozusagen innigsten Kontakte habe ich dabei zur Post und zum DHL. Hier bei uns werden Briefe und Pakete noch vom selben Zusteller gebracht. Die Zusteller, die hier regulär in der Umgebung Dienst haben, kenne ich dabei alle. Das hat einen ganz einfachen Grund: die nächstgelegene Post-Filiale ist….. in meinem Geschäft. Früher hab ich diese als Post-Service-Filiale selbst betrieben, heute haben ich den Raum an die Post untervermietet. Trotzdem: die Zusteller verkehren alle täglich in meinen Räumen, zwangsläufig, weil sie benachrichtigte Sendungen bringen und hier angenommene Sendungen abholen müssen. Ich denke ich kann also mit Recht behaupten, dass die Zusteller und ich uns einigermaßen nahe stehen.

Vor wenigen Tagen passierte dann das Kuriose: der Anruf eines Lieferanten, seine Lieferung wäre zurück gekommen, was denn los wäre, ob ich umgezogen wäre und hätte ihm das nicht mitgeteilt? Natürlich nicht, die Adresse auf dem Paket stimmte auch, er hat mir telefonisch durchgegeben, was drauf steht: das ist exakt meine Adresse. Trotzdem kam das Paket mit dem Aufkleber „Empfänger konnte an der angegebenen Adresse nicht ermittelt werden“ zurück. DHL, übrigens. Das ist durchaus spannend, mal abgesehen von den persönlichen Kontakten zu den Zustellern und den täglichen Dienstbesuchen durch dieselben steht meine Name in großen Buchstaben auf der etwa 8 Meter breiten Schaufensterfront. Eigentlich schwer zu übersehen, würde ich meinen….

Ich habe das als Kuriosum abgehakt, man muss ja nicht alles verstehen. Leider kommt der nächste Haken gleich hinterher. Da wollte ich meinem Liebsten einen Adventskalender schenken und habe ihn bei Björn im Onlineshop bestellt. Feine Sache, wurde auch rechtzeitig versandt – an die Geschäftsadresse, da bin ich nämlich tagsüber, im Gegensatz zu meiner Wohnanschrift. Bis jetzt ist er allerdings nicht bei mir aufgetaucht. Der Adventskalender meine ich. Auch keine Benachrichtigung irgend eines Paketdienstes. Wetten, der ging zurück, weil ich unter der Adresse nicht zu ermitteln war?

Tags: Post

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  1. Götterbote und Adventskalender « Allgemein « Alltagsdschungel
    [...] habe ja neulich schon berichtet, dass der Adventskalender für meinen Liebsten im Versand versackt ist. Tatsächlich stellte sich [...]
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