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Der Samstag gehört den Tieren, aktiv und passiv. Die üblichen und täglichen Hundespaziergänge sind länger als unter der Woche, schließlich ist weniger Zeitdruck da und im Moment spielt auch noch das Wetter mit. Ein wunderschöner Herbst, da macht es Spaß morgens mit der aufgehenden Sonne mit dem Hund durch die Felder zu streifen. Glücklicherweise ist er nach einer Zerrung in der Schulter inzwischen wieder fast komplett fit und muss nicht mehr im Schongang nur um die Ecke geführt werden.

Heute Mittag gab es zusätzlich einen kurzen Ausflug zum Pferdestall, der war allerdings kürzer als geplant, denn vorher hinderte mich ein ausgiebiges Telefonat mit einer Freundin und kaum war ich da, kam die Nachricht von meinem Liebsten, dass er unterwegs ist zu mir.

Neben diesen aktiven Tierbeschäftigungen genieße ich den Samstag aber auch tierisch passiv: Heute morgen hatte ich eine televisionäre Begegnung mit einem alten Freund bei „Wildes Wohnzimmer“, dessen Vorliebe für exotische Tiere mir bekannt war, Hochzeit und Sohn waren aber neu für mich, schon so lange nichts mehr gehört also. Deshalb an dieser Stelle: Glückwunsch, Martin!

Jetzt gleich wird meine tierische Lieblingssendung starten, für die wir seit Wochen Samstag das Abendessen entsprechend planen und verschieben: Martin Rütter beschäftigt sich als Hundeprofi mit vierbeinigen Problemfällen. Faszinierend für mich ist dabei vor allem, wie viel er sieht bei einem Hund. Verhalten, Motivation, Grund und ein Training, das auch bei ähnlich gelagerten Fällen jedesmal ähnlich und individuell ist. Natürlich darf man nicht vergessen, dass er viel mehr sieht und bespricht und sicher deutlich mehr passiert, als wir hinterher im Fernsehen gezeigt bekommen. Gerade in letzter Zeit kommen mir die Fälle auch häufig sehr unnatürlich verkürzt vor, die Schritte und Erfolge sind dann sehr plötzlich, gerade noch geht alles schief und schon klappt alles wie am Schnürchen. Auch hier stelle ich mir immer mal wieder die Frage, wie groß der Leidensdruck wohl sein muss, damit man so viel von sich im Fernsehen preis gibt. Die Anmerkungen von Martin Rütter machen es da häufig nicht besser „sie quatscht den Hund tot“ – klar ist das witzig, wenn man es im Fernsehen sieht und von RTL sind wir sehr viel schlimmeres gewohnt, aber wer möchte schon, dass Millionen Menschen sehen können, dass man mit dem eigenen Hund gar nicht klar kommt?

Trotzdem: ich mag seine Beobachtungsgabe und seine Lösungsansätze. Und die vielen, verschiedenen Hunde, die ich dort zu sehen bekomme!

Tags: Fernsehen, Hund

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